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Koi-Herpesvirus Problematik  

Mit Schreiben vom 02.11.2016 und 10.01.2017 verfügte Amtsdirektor Luigi Spagnolli vom Amt für Jagd und Fischerei der autonomen Provinz Bozen, dass, bis auf Widerruf, in allen Zyprinidenseen des Landes, und somit auch in den Montiggler Seen, die Verwendung von lebenden oder toten Köderfischen verboten ist.

Diese Verfügung wurde im Bewirtschaftungsplan für das Jahr 2018 wie folgt abgeändert:

 

Zur Vermeidung der Verbreitung des Koi-Herpesvirus sind auf Anordnung des Amtes für Jagd und Fischerei in allen Cyprinidengewässern des Landes als Köderfische ausschließlich tote Meeresfische zugelassen!

 

Die Verwendung von lebenden Köderfischen wurde endgültig abgeschafft und definitiv verboten.

 

Seit dem Jahr 2019 gilt für die Montiggler Seen ein vom Fischereiverein Eppan vorgeschlagenes Köderfischkonzept, welches sicherstellt, dass außer toten Meeresfischen nur tote Köderfische verwendet werden, welche der Verein den Mitgliedern tiefgefroren zur Verfügung stellt.